27. Januar 2011 12:31 Uhr

Tierärzte setzen Tiger künstliches Hüftgelenk ein

Leipziger Tiermediziner haben erstmals einem Tiger ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Nach Angaben der Universität hat die Raubkatze die Operation einigermaßen gut überstanden. Sie sei bereits wieder zurück in ihrem Heimatzoo in Halle. Das acht Jahre alte Tier konnte seit fast einem Jahr nicht mehr richtig laufen. Grund war eine Arthrose, also übermäßiger Verschleiß, im rechten Hüftgelenk. Nach Angaben der Ärzte war die Prothese, die der Tigerdame eingesetzt wurde, bisher nur Hunden implantiert worden. Das Tier gehört zu den Malaysischen Tigern. Sie sind vom Aussterben bedroht. Weltweit leben in der freien Wildbahn nur noch 500 Tiere.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)