27. Januar 2011 17:05 Uhr

Bericht in "Nature": Das grönländische Eis ist sicherer als angenommen

Grönland könnte auch Island heißen. Schließlich sind weite Teile der arktischen Insel von Eis bedeckt. Noch, sagen immer wieder Klimaschützer, und weisen auf die Erderwärmung hin. Eine Studie, die heute im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht wurde, behauptet nun: Das grönländische Eis sei stabiler als bisher angenommen. Zum diesem Schluss kommen die Wissenschaftler aus Leeds nachdem sie Satelliten-Aufnahmen ausgewertet haben. Diese zeigten: In warmen Sommern schmelze zwar mehr Eis. Allerdings heiße das nicht, dass auch mehr Eisfelsen in den Ozean rutschten und deshalb der Meeresspiegel ansteige. Davon war man bisher ausgegangen. Die These: Schmelzwasser wirke wie eine Art Rutschfilm. Das grönländische Eis habe aber, so die Forscher, ein Kanalsystem, dass das Schmelzwasser effizient ableite.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)