28. Januar 2011 07:08 Uhr
In Kasachstan ist ein automatischer russischer Frachter zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die 2,7 Tonnen Nachschub sollen am Wochenende ankommen. Mit dabei sind auch weitere wissenschaftliche Apparaturen, denn die Raumstation wird immer noch weiter ausgebaut. Sie ist seit 1998 im Bau, die geplante Fertigstellung ist für dieses Jahr vorgesehen. Die endgültige Größe soll schließlich 110 mal 100 mal 30 Meter betragen. So international ist die Internationale Raumstation übrigens nicht, im Kern sind nur 14 Länder beteiligt. Neben vielen europäischen Staaten sind das die USA, Russland, Kanada und Japan. China wollte auch mitmachen, das scheiterte aber an einem Veto der USA. Deshalb bauen die Chinesen jetzt ihre eigene Raumstation.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)