29. Januar 2011 12:33 Uhr
Einem Forschungsbericht der britischen Regierung zufolge sollte wieder mehr Geld in die Agrarforschung fließen. Der Report untersucht die Gründe für den Hunger auf der Welt. Ein Fazit: Manche Innovationen haben die armen Länder noch nicht erreicht. Afrika könne damit aber seine landwirtschaftliche Produktivität verdreifachen. Es brauche eine zweite "Grüne Revolution" wie zu Beginn der 60er Jahre, als moderne Reis- und Weizensorten entwickelt und an Entwicklungsländer weitergegeben wurden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten habe es kaum neue Forschung in diesen Bereichen gegeben. Der Bericht präsentiert keine Einzel-Lösung für das Hungerproblem - wie etwa die Gentechnik. Er betont aber, dass das Problem alle Länder betreffe: Hunger führe zu Unruhen und Migrationsbewegungen; die konventionelle Landwirtschaft zerstöre wichtige Ressourcen und sei schlecht für das Klima. In den Report ging die Sicht von Wissenschaftlern aus 34 Ländern ein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)