30. Januar 2011 13:13 Uhr
Amnesty International kritisiert den Mobilfunkanbieter Vodafone, weil der sein Funknetz in Ägypten teilweise abgeschaltet hat. Die Menschenrechtsorganisation erklärte, dass sei nicht nur Betrug an den Kunden, sondern entlarve auch eine schockierende Geringschätzung der Meinungsfreiheit. Vodafone habe der ägyptischen Regierung direkt in die Hände gespielt. Vodafone verteidigte sich. Mittlerweile könnten die ägyptischen Kunden wieder telefonieren. Hätten die ägyptischen Behörden die Netze abgeschaltet, hätte es viel länger gedauert, sie wieder zu öffnen. Vodafone ist mit mehr als 25 Millionen Kunden einer der größten Mobilfunkanbieter in Ägypten und der einzige westliche.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)