31. Januar 2011 13:04 Uhr
Manchmal hilft auch das beste Programm nicht gegen Viren oder schädliche Software. Denn IT-Sicherheitsexperten haben eine neue Schwachstelle ausgemacht: Den Drucker. Vor allem Firmennetzwerke könnten darüber empfindlich getroffen werden. Auf einer Konferenz in Washington stellten die Experten ein Programm vor, das zeigt, wie sich Kriminelle Zugang zu sensiblen Daten verschaffen können. Das Problem: Drucker seien heute keine harmlosen Geräte mehr, sondern funktionierten fast selbst wie Computer. Sie rufen E-Mails ab, manchmal sogar Web-Inhalte. Weil die Drucker auch eigene Speicher haben, könnten sich auch hier Schadprogramme einnisten und auf das Netzwerk zugreifen. Die Experten kritisieren, dass die Hersteller es dennoch oft nicht für notwendig halten, die Drucker mit einem neuen Kennwort zu versehen. Viele funktionierten mit einem voreingestellten, das über Handbücher leicht nachzuschlagen sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)