31. Januar 2011 13:09 Uhr
Es ist ihnen zu unsicher geworden: Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts haben ihre Grabungen in Ägypten vorübergehend gestoppt. Eine Sprecherin sagte, in Luxor und Assuan seien keine Archäologen mehr am Ort. In der Niederlassung in Kairo hielten Mitarbeiter rund um die Uhr Stellung - aus Sorge vor Plünderungen. Für das Institut arbeiten in Ägypten acht fest angestellte Mitarbeiter sowie derzeit rund 30 weitere Wissenschaftler. Plünderer hatten am Wochenende im Ägyptischen Museum in Kairo 13 Exponate beschädigt und einzelne Schätze geklaut. Medienberichten zufolge wurden auch mehrere Grabstätten im Nordwesten des Landes geöffnet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)