31. Januar 2011 16:56 Uhr

EU-Minister warnen vor angeblich legalen Drogen

Sie werden angepriesen als Badesalz oder Kräutertee, doch in Wirklichkeit handelt es sich um angeblich legale Drogen. Sie können chemische Substanzen und manchmal auch Betäubungsmittel enthalten. Die genauen Zusammensetzungen sind auf den Verpackungen aber meist gar nicht angegeben. Vor solchen Produkten, den so genannten "legal highs", warnt jetzt die Europäische Union. Der Ministerrat weist darauf hin, dass sie ein neues Gesundheitsrisiko für junge Menschen darstellten und ein Problem für die Kontrollmechanismen der Behörden. Die "legal highs" werden vor allem übers Internet verkauft. In Foren finden sich auch Erfahrungsberichte über ihre Wirkung. Das Bundeskriminalamt hatte kürzlich mitgeteilt, es seien Fälle bekannt, in denen es durch solche Substanzen zu lebensgefährlichen Vergiftungen gekommen war. Da die Produkte meist bunt und flippig verpackt seien, wirkten sie auf viele Jugendliche ungefährlich. Und das, obwohl der Umgang damit strafbar sein könne, wenn Betäubungsmittel enthalten seien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)