1. Februar 2011 06:21 Uhr

Fotos eines isoliert lebenden Volkes im Amazonas sollen Urwald retten

Luftaufnahmen eines Dorfes im Urwald - das soll der einzige Kontakt eines abgeschiedenen Amazonas-Stammes mit der Außenwelt bleiben, wünscht sich die Organisation "Survival International". Sie will mit der Veröffentlichung der Bilder darauf aufmerksam machen, dass viele indigene Völker im Grenzgebiet zwischen Peru und Brasilien durch illegale Holzfäller bedroht sind. Ein Sprecher sagte, der fotografierte Stamm werde durch die Abholzung ausgelöscht werden. Es sei deshalb lebensnotwendig, dass die peruanische Regierung einschreite. Die Bilder wurden von der "Nationalen Stiftung der indigenen Völker" in Brasilien gemacht. Sie hat als einzige das Recht, sich dem isolierten Volk zu nähern. Außenstehenden ist der Zugang zu den abgelegenen Regionen des Amazonasbeckens verboten. Sie könnten Krankheiten einschleppen, gegen die indigene Stämme keine Abwehrkräfte besitzen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)