1. Februar 2011 12:25 Uhr
Auch der Staat kann´s nicht immer richten. Vor elf Jahren hat England ein Programm gestartet, mit dem Schwangerschaften im Teenageralter verhindert werden sollten. Seitdem war es möglich, dass Mädchen unter 18 ohne Rezept in einer Apotheke die Pille danach bekommen konnten. Wissenschaftler der Universität Nottingham haben jetzt amtliche Statistiken ausgewertet und herausgefunden, dass sich die Schwangerschaftsrate dadurch nicht wie gewünscht verringert hat. Außerdem sei die Zahl der sexuell übertragbaren Krankheiten gestiegen. In keinem anderen westeuropäischen Land werden so viele Teeanger schwanger wie in Großbritannien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)