1. Februar 2011 15:04 Uhr

Mauerschützen-Spiel: Ermittlungen eingestellt

Es ist nur ein Spiel - aber ein ziemlich umstrittenes. Das sogenannte Mauerschützenspiel wird für seinen Entwickler keine juristischen Konsequenzen haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe sagte, die Ermittlungen seien eingestellt worden. Es gäbe keine Verdachtsmomente für ein strafbares Verhalten. In dem Computerspiel "1378 km" rund um die innerdeutsche Grenze schlüpft der Spieler entweder in die Rolle des Flüchtenden oder in die eines Grenzsoldaten, der schießen und den Flüchtenden töten kann. Die geplante Veröffentlichung des Spiel war nach Kritikvon der Stiftung Berliner Mauer zunächst verschoben worden. Es gab aber auch positive Stimmen, unter anderem von Opfern des DDR-Regimes.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)