2. Februar 2011 06:24 Uhr
Früh schläft, wer ein Meister werden will. Denn eine neue Studie der Universität Lübeck zeigt: Es hilft tatsächlich beim Lernen, wenn man des erworbene Wissen eine Nacht überschläft. Neu ist vor allem die Erkenntnis, dass das Langzeitgedächtnis vor allem solches Wissen speichert, von dem der Mensch weiß, dass er es nochmal braucht, beispielsweise für einen Test. Dieses Wissen wird vom Gehirn schon tagsüber als potenziell nützlich eingestuft und an der Stirnseite des Gehirns entsprechend markiert. In der Tiefschlafphase wird es dann im Hippocampus in der Mitte des Großhirns abgespeichert. Die Wissenschaftler haben für ihre Studie mit rund 190 Freiwilligen Gedächtnistests gemacht und ihre Gehirnaktivität gemessen. Die Ergebnisse wurden im "Journal of Neuroscience" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)