2. Februar 2011 09:52 Uhr
Wie sinnvoll ist eine Untersuchung der Gene, um Krankheiten vorherzusagen? Über diese Frage hat die "Franfurter Allgemeine Zeitung" mit dem Direktor der US-amerikanischen "National Institutes of Health" gesprochen. Francis Collins sagte, Genanalysen könnten helfen, Krankheiten zu vermeiden oder hinauszuzögern. Erfahrungen mit mehreren tausend Probanten zeigten, dass viele Menschen ein genetisch angelegtes Krankheitsrisiko als eine Art Weckruf erlebten: Sie hörten nach solch einer Diagnose auf zu rauchen, ernährten sich gesünder oder trieben mehr Sport. Collins rät aber dazu, dass die Betroffenen nach einer genetischen Beratung gut betreut werden, denn: Auch ein leicht erhöhtes Risiko, zum Beispiel an Alzheimer oder Parkinson zu erkranken, könne bei manchen Menschen Verzweiflung auslösen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)