2. Februar 2011 10:38 Uhr
Alleine in Indien gibt es mehr als 700 Millionen Handys. Das meldet die "Süddeutsche Zeitung" und stellt gleichzeitig ein Modell vor, wie diese Unmengen an Mobiltelefonen für die Bildung genutzt werden könnten. Dem Bericht zufolge arbeitet ein US-amerikanischer Konzern an einer Plattform, über die zum Beispiel Englisch-Kurse angeboten werden können. Übers Handy könnten indische Studenten dann Aufnahmen von Aussprachebeispielen abhören. Oder sie bekommen per SMS Vokabeln und Prüfungen zugeschickt. Laut SZ hätte das Modell auch in anderen Entwicklungs- und Schwellenländern Chancen, denn: Mobiltelefone seien weltweit das verbreiteteste Kommunikationsmedium. Wer diesen Markt für Unterrichtsformen erobere, könne in Sachen Bildung ganz neue Schichten erreichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)