2. Februar 2011 13:23 Uhr

Seebohrungen sollen Ursache von Erdrutsch aufklären

Mit Bohrungen im Concordiasee in der Nähe von Nachterstedt sollen die Ursachen für den Erdrutsch vor zwei Jahren ermittelt werden. Ab Frühjahr sollen Bohrungen in den Grund des Sees Aufschluss darüber geben, warum bei dem Erdrutsch vor knapp zwei Jahren rund drei Millionen Kubikmeter Erde in den See gestürzt waren. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- und Verwaltungsgesellschaft teilte mit, dass derzeit die Vorbereitungen dafür liefen. In den See werde jetzt eine Plattform gebaut, auf denen dann die Bohrgeräte arbeiten könnten. Bislang waren die Bohrungen wegen Sicherheitsgründen noch nicht möglich. Bei dem Erdrutsch im Juli 2009 sind drei Menschen ums Leben gekommen

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)