2. Februar 2011 16:09 Uhr

Murmeltier sagt am "Groundhog Day" einen baldigen Frühling voraus

Jedes Jahr am 2. Februar kommen tausende Schaulustige in den US-amerikanischen Ort Punxsutawney. Dann wird dort traditionell der "Groundhog Day" begangen. An diesem Murmeltiertag gibt ein Nagetier eine Wettervorhersage ab. Das Murmeltier kommt morgens unter den Augen vieler Menschen aus seinem Bau. Dabei gilt: Kann das Tier seinen Schatten sehen, bleibt es sechs weitere Wochen kalt. Sieht das Murmeltier ihn nicht, wird es bald Frühling. Dieses Jahr sah es seinen Schatten nicht, also kann der Frühling kommen. Das Ritual hat seinen Ursprung bei den Traditionen deutscher Siedler. Forscher nehmen an, dass sich deren Bräuche mit denen Einheimischer vermischten. Die christlichen Siedler glaubten, dass an Mariä Lichtmess, also am 2. Februar, Murmeltiere aus ihrem Winterschlaf erwachen. Wenn sie dann ihren Schatten sehen, erschrecken sich die Tiere und bleiben für sechs weitere Wochen in ihrem Bau.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)