3. Februar 2011 14:21 Uhr
Sind sie nun gestorben oder leben sie noch? In Island sind die Betreiber einer Abstammungsdatenbank auf der Suche nach 156 Personen mit ungewissem Schicksal. Den Einträgen der Datenbank zufolge sind die Vermissten tot, nach Informationen des Einwohnermeldeamtes aber noch am Leben. Immerhin beziehe keiner von ihnen irgendwelche Sozialleistungen, meldete die Sozialversicherungsanstalt. Die Betreiber der Abstammungsdatenbank bitten nun die Bevölkerung um Hinweise über den Verbleib der Landsleute. Solche Abweichungen in den Bevölkerungsregistern kämen vor, hieß es, besonders wenn Menschen das Land verließen. Erschwert wird die korrekte Erfassung der Bevölkerung offenbar dadurch, dass in Island bis heute nicht durchgängig Nachnamen verwendet werden, sondern oft noch Vatersnamen. Also zum Beispiel: Peter Olafsson für den Sohn des Olaf.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)