3. Februar 2011 14:51 Uhr
Vielleicht sind sie besonders leicht zu fälschen. Oder sie bringen besonders viel Geld. Jedenfalls gehören die Skulpturen des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti zu den am meisten kopierten Kunstwerken weltweit. Erst heute sind in Stuttgart zwei Männer und eine Frau verurteilt worden, weil sie mit Giacometti-Fälschungen gehandelt haben. Die Pariser "Stiftung Alberto und Annette Giacometti" will das Fälschungsgewerbe nun verstärkt bekämpfen und hat dazu einen Preis ausgelobt. 10.000 Euro soll es in Zukunft für Ausstellungen, Bücher, Internetportale oder Filme geben, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Urheber- und Kunstrecht beschäftigen. Zur Begründung hieß es bei der Giacometti-Stiftung: Für das Problem der Kunstfälschungen gebe es in der Bevölkerung weit weniger Verständnis als für die Fälschung von Markenartikeln. Das gelte es zu ändern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)