3. Februar 2011 17:33 Uhr
Das hätten sich die USA vor Jahrzehnten wahrscheinlich auch nicht träumen lassen: dass sie bei ihren Flügen zur Internationalen Raumstation einmal auf russische Sojus-Kapseln angewiesen sein würden. Sind sie aber bald, denn die alten amerikanischen Raumfähren werden in den nächsten Monaten außer Dienst gestellt. Und dann wird es für die USA keine andere Möglichkeit mehr geben, Menschen und Material ins All zu befördern. Aus diesem Grund wollen sie ihren Vertrag mit Russland nun um vier weitere Jahre verlängern. Wie das russische Raumfahrtamt Roskosmos in Moskau mitteilte, haben die US-Kollegen von der NASA Interesse, die Sojus-Kapseln noch bis 2017 zu benutzen. Für Russland ist die Vermietung der Kapseln ein gutes Geschäft: Für die nächsten vier Starts mit je drei Astronauten bekommt Roskosmos von der NASA rund 220 Millionen Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)