7. Februar 2011 08:59 Uhr

Verkehrsexperte: Privatauto wird zunehmend entbehrlich

Die Deutschen und ihre Autos - das ist oft eine besonders innige Beziehung. Aber das wird sich ändern, ist sich der Verkehrwissenschaftler Helmut Holzapfel von der Universität Kassel sicher. In der Fortbewegung der Zukunft werde das Privatauto an Bedeutung verlieren. Laut Holzapfel hat die autozentrierte Mobilität ihren Höhepunkt bereits überschritten, die Re-Urbanisierung, also das Wachstum der Bevölkerung in den Städten, mache das Auto zunehmend entbehrlich. Das sehe er zum Beispiel bei seinen Studenten. Erst hätten sie kein Geld für ein Auto, dann entdeckten sie das Radfahren und blieben oft dabei. Dabei handelten sie aus pragmatischen Gründen und orientierten sich weniger an einem bestimmten Modell eines Lebensstils. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes sind derzeit rund 42 Millionen Autos in Deutschland zugelassen, darunter 30.000 Hybridfahrzeuge und 1.500 reine Elektroautos.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)