7. Februar 2011 12:31 Uhr
Der Blick ins Lexikon. Heute: Ozeanien. Dieser Begriff bezeichnet mehr als 7.500 Inseln im Pazifischen Ozean. Sie liegen zwischen Australien, den Philippinen und dem amerikanischen Kontinent. Dazu gehören zum Beispiel Fidschi, Neuseeland, die chilenische Osterinsel und Hawaii. Die Inseln sind über ein Gebiet von etwa 70 Millionen Quadratkilometern verteilt, weniger als ein Drittel sind bewohnt. Neben Vulkaninseln gibt es zahlreiche Korallenriffe und Atolle. Die Geschichte der Besiedlung Ozeaniens ist wissenschatflich noch nicht ausreichend geklärt. Es gilt aber als sicher, dass die ersten Siedler aus Asien kamen. Im 16. Jahrhundert entdeckten europäische Seefahrerer die Inseln Ozeaniens, viele wurden später kolonialisiert. Inzwischen sind zahlreiche von ihnen unabhängig. Andere gehören formal zu anderen Staaten, zum Beispiel zu Neuseeland, Frankreich oder den USA.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)