8. Februar 2011 13:56 Uhr
Die Zeitungen wollen sich ihre Geschäftsmodelle im Netz nicht vorschreiben lassen - auch nicht von Apple. Der europäische Zeitungsverlegerverband ENPA fordert deshalb leichteren Zugang zu den Angeboten beim Tablet Computer iPad. Die Verlage müssten die Freiheit haben, Preise und Bezahlungssystem selbst zu bestimmen. Apple hatte ein Abo-Modell für iPad-Zeitungen angekündigt, das die Anbieter verpflichtet, neben eigenen Vertriebswegen ihre Zeitungen auch über den Online-Store iTunes anzubieten. Dafür wird allerdings eine Vermittlungsprovision von 30 Prozent fällig, unter anderem, weil die Abrechnung über iTunes abgewickelt wird. Auch die Kontrolle über die Kundendaten wollen die Verleger nicht an Apple abgeben. Außerdem verlangen sie das Recht, Print- und Online-Angebote frei kombinieren zu dürfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)