8. Februar 2011 08:30 Uhr

Neue Mobilfunk-Technik halbiert Stromverbrauch der Sendeanlagen

Weniger ist wieder mal mehr. Techniker eines französischen Konzerns haben es geschafft, eine Mobilfunk-Basisstation in einen kleinen Würfel zu stecken. Bisher brauchte man dafür ein ganzes Zimmer und große Masten. Mit diesen Miniatur-Sendeanlagen - kombiniert mit Mini-Antennen - könnten viele kleine Mobilfunkzellen aufgespannt werden. Die sollen dann einen besseren Empfang liefern, weil sie zielgerichteter arbeiten - und außerdem nach Angaben des Herstellers bis zu 50 Prozent billiger sein. Die einzigen Voraussetzungen für einen Standort seien ein Stromanschluss und eine Internet-Anbindung. Im kommenden Jahr sollen die ersten Feldversuche durchgeführt werden. Mehrere große Telekommunikationsunternehmen hätten schon ihr Interesse bekundet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)