8. Februar 2011 11:21 Uhr
Das Phänomen wird "turismo negro" genannt, "schwarzer Tourismus". Laut einer Studie einer mexikanischen Sicherheitsfirma suchen Touristen zunehmend die Schauplätze des dortigen Drogenkriegs auf. Wie die Zeitung "El Tiempo" berichtet, handelt es sich meist um wohlhabende Reisende um die 35 Jahre. Die Interessenten fragten bewusst nach Touren zu Schauplätzen von Terroranschlägen oder Massakern und wollten Bilder von den Gewalttaten sehen, um die Ereignisse vor Ort besser nachvollziehen zu können. Der Drogenkrieg in Mexiko hat seit 2006 mehr als 34.000 Menschen das Leben gekostet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)