8. Februar 2011 16:22 Uhr

Olympische Luft - Forscher plädieren für Abgas-Kontrollen in Peking

Während der Olympischen Sommerspiele 2008 war die Luft in Peking klarer als sonst. Denn die chinesische Regierung hatte Maßnahmen erlassen, um die Abgase zu reduzieren. Unter anderem wurden Fahrverbote verhängt und Fabriken geschlossen. Vieles davon wurde nach den Spielen aber rückgängig gemacht. Forscher aus Peking und Oregon pladieren nun dafür, solche Abgas-Kontrollen wieder einzuführen. Sie behaupten, dann gebe es halb so viele Lungenkrebsfälle wie jetzt. In Zahlen würde das bedeuten: 10.000 Menschen in und um Peking blieben gesund. Schätzungen gehen davon aus, dass in China jedes Jahr 300.000 Menschen an Herz- oder Lungenkrankheiten sterben, die durch Abgase verursacht wurden. Ihre Studie haben sie in dem Fachmagazin "Environmental Health Perspectives" veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)