9. Februar 2011 06:25 Uhr

Zu wenig Impfungen in Deutschland, warnen Wissenschaftler

In Deutschland sind zu wenige Kinder gegen ansteckende Krankheiten geimpft. Diese Meinung haben Wissenschaftler auf der Nationalen Impfkonferenz vertreten, die heute in Stuttgart fortgesetzt wird. Nach Angaben des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Reinhard Burger, sind Verbesserungen erforderlich - auch wenn die Impfquoten der Schulanfänger kontinuierlich ansteigen. Nicht genügend werde gegen Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten und Hepatitis B geimpft. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wies auf Vorbehalte der Eltern hin. In einer Umfrage hielt einer von sechs Befragten Impfungen für unnötig.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)