9. Februar 2011 17:30 Uhr
Katholiken dürfen auch in Zukunft nicht per iPhone beichten. Das stellte Vatikansprecher Federico Lombardi klar. Anlass ist der Start einer neuen Anwendung für Apple-Produkte mit der Bezeichnung: "Confession: A Roman Catholic App". So soll Katholiken bei der Vorbereitung der Beichte helfen. Es kann zum Beispiel eine Art Spickzettel der eigenen Sünden erstellt werden. Über die Anwendung hatten zahlreiche Medien berichtet - manche schrieben fälschlicherweise, dass künftig die Beichte per Smartphone möglich sei. Lombardi erklärte, die Technik ersetze keinesfalls die Anwesenheit von Büßer und Priester. Ähnlich hatten sich auch schon Kirchenoffizielle in Großbritannien und den USA geäußert. Als Ergänzung zur persönlichen Beichte hatten sie das Angebot grundsätzlich empfohlen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)