10. Februar 2011 11:07 Uhr
Hier ein Blick ins Lexikon der Naturwissenschaften unter dem Begriff "Höhlentiere". Er bezeichnet Tiere, die an das Leben in völliger Dunkelheit angepasst sind. Höhlentiere verlassen ihren Lebensraum nie - zum Beispiel der Grottenolm, ein Art Molch. Ein frischgeschlüpfter Grottenolm hat noch Ähnlichkeiten mit seinen Verwandten im Freien: Er hat gut entwickelte Augen und schwarze Farbzellen auf dem Rücken. Nach der Fortpflanzung verschwindet die Pigmentierung, Augen und Sehnerven verkümmern. Nach etwa 18 Monaten ist der Olm dann vollständig weiß und blind. Übrigens: Der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher wählt sogar ein Höhlentier des Jahres. In diesem Jahr ist es das Große Mausohr, eine Fledermaus-Art.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)