11. Februar 2011 08:55 Uhr

Wir erinnern: Vor 40 Jahren wurde der Meeresbodenvertrag unterzeichnet

Der Blick auf ein Ereignis der Geschichte: Heute vor 40 Jahren, am 11. Februar 1971, wurde in Washington, London und Moskau der Meeresbodenvertrag unterzeichnet. Das ist ein völkerrechtliches Abkommen, das die Stationierung von Kernwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen auf dem Meeresboden verbietet. Ziel ist es, internationale Konflikte insbesondere mit Atomwaffen aus Gebieten fernzuhalten, die dem Wohl der gesamten Menschheit dienen. Ähnliche Abkommen gibt es auch für den Mond, den Weltraum und die Antarktis. Hintergrund des Meeresbodenvertrages war die Befürchtung, es könne zu einem Wettrüsten auf Hoher See kommen. Neben den USA, Großbritannien und der Sowjetunion unterzeichneten ihn mehr als 20 weitere Staaten. Er trat im Mai 1972 in Kraft. Inzwischen haben ihn mehr als 80 Länder ratifiziert, darunter Deutschland. Der Vertrag gilt für alle Bereiche des Meeresbodens und des darunter liegenden Untergrunds außerhalb von Küstengewässern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)