11. Februar 2011 16:30 Uhr

Mahnmal für Loveparade-Opfer wird von Gerhard Losemann entworfen

Im Kopf der Betrachter des Denkmals wird sich das Unglück noch einmal abspielen. Das sagte der Künstler Gerhard Losemann zu seinem Entwurf für ein Mahnmal. Es soll an das Unglück auf der Duisburger Loveparade im vergangenen Sommer erinnern. Ein Bürgergremium hat sich für diesen Entwurf entschieden. Das Denkmal aus 21 stürzenden und übereinanderliegenden Stahlstäben soll noch vor dem Jahrestag des Unglücks am 24. Juli aufgestellt werden. Der frühere Duisburger Oberbürgermeister Josef Krings bemerkte, in dem Werk von Losemann könnten sich die Angehörigen der Opfer in ihren Gefühlen wiederfinden. Das Mahnmal stehe für Nachdenklichkeit und Verletzlichkeit und nehme die Dramatik der Katastophe auf.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)