14. Februar 2011 07:50 Uhr
Sie machen Aprikosen gelb und Grapefruits bitter. Die so genannten Flavonoide, bestimmte chemische Verbindungen, die in Pflanzen vorkommen und denen gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Neurologen aus den USA haben jetzt untersucht, ob diese Stoffe auch gegen Parkinson helfen. Sie beobachteten rund 50.000 Männer und 80.000 Frauen etwa 20 Jahre lang und erfassten, welche Flavonoid-Quellen sie zu sich nahmen. Die Stoffe kommen zum Beispiel vor in Tee, Beeren, Äpfeln, Rotwein und Orangen. Während der Studie erkrankten etwa 800 Probanden an Parkinson. Jene, die besonders viele Flavonoide aufgenommen hatten, hatten ein niedrigeres Risiko. Pauschal konnte das nur für Männer nachgewiesen werden. Für Frauen hingegen half nur ein bestimmter Pflanzenstoff, das Parkinson-Risiko zu senken. Er kommt vor allem in Beeren vor.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)