14. Februar 2011 08:54 Uhr
Als die Plattform "Deepwater Horizon" explodierte, floss nicht nur Öl ins Meer. Auch große Mengen Gas strömten aus. Darauf weisen Wissenschaftler der Universität von Georgia hin. Ihre Nachforschungen haben ergeben, dass bis zu 500.000 Tonnen gasförmiger Kohlenwasserstoff in den Ozean gelangten. Damit sei die Gaskonzentration an einigen Stellen 75-tausend-fach höher als normal. Die Wissenschaftler schreiben in der Online-Ausgabe des Journals "Nature Geoscience", diese Gase, zum Beispiel Methan, würden nun von Mikroben aufgenommen. Auf lange Sicht könne das dazu führen, dass in der Tiefsee ein Mangel an Sauerstoff entstehe. Die Forscher schreiben, an diesen Stellen sei das Leben im Ozean gefährdet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)