14. Februar 2011 13:30 Uhr
Impfen wie die Reichen. In 19 Entwicklungsländern hat eine großangelegte Impfaktion begonnen. Den Anfang machte Kenia. Dort erhalten erstmals alle Kleinkinder einen Impfstoff gegen die Infektion mit Pneumokokken. Diese Bakterien können Blutvergiftungen, Lungen- oder Hirnhautentzündungen auslösen. Daran sterben jährlich mehr als eine halbe Million Kinder weltweit. Finanziert wird das Projekt von einem Zusammenschluss aus Weltgesundheitsorganisation, UNICEF, Pharmaunternehmen und Stiftungen wie die von Bill Gates. Die Leiterin der Allianz, Helen Evans, sagte, zwar gebe es den Impfstoff in Industrieländern schon seit 10 Jahren, durch das Programm koste er aber nur noch 3 Dollar 50 pro Impfung. Das sei ein Zehntel des Preises, den reiche Länder bezahlten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)