15. Februar 2011 08:25 Uhr
Sie sind riesengroß, uralt und kein Mensch weiß, wozu sie gut waren - die berühmten Nasca-Scharrbilder in Peru. Die Geoglyphen genannten Bilder wurden vor vermutlich mehr als 2.000 Jahren in den Wüstenboden geritzt und stellen Menschen und vor allem Tiere dar. Japanische Wissenschaftler haben jetzt 138 weitere künstliche Hügel und Linien entdeckt. Teils sind es bis zu 20 Kilometer lange, schnurgerade Linien. Die Nasca-Linien und -Bilder entstanden zwischen 800 vor Christus bis 600 nach Christus. Sie befinden sich in einer riesigen Ebene etwa 460 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima. Wiederentdeckt wurden sie erst in den 1920er Jahren, als die ersten Flugzeuge über die Ebene flogen. Ihre Bedeutung ist bis heute unklar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)