15. Februar 2011 10:07 Uhr

Bisons dürfen wegen Tierseuche geschlachtet werden

Ihre Wanderlust könnte ihnen zum Verhängnis werden. Gut 500 Bisons haben auf der Suche nach Nahrung den tief verschneiten Yellowstone-Nationalpark verlassen und sich in niedriger gelegene Gegenden Montanas vorgewagt. Dort fürchten Farmer nun um ihre Rinderherden, denn die Bisons könnten sie mit Brucellose anstecken. Das ist eine Bakterieninfektion, die unter anderem zu Fehlgeburten führen kann. Das zuständige Gericht hat nun entschieden, dass die Bisons vorsichtshalber geschlachtet werden dürfen. Der Richter erklärte, das sei zwar nicht nach jedermanns Geschmack, doch die Schlachtung sei eine altbewährte Methode, mit der Tierseuche umzugehen. Kritiker wollen das Urteil anfechten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)