15. Februar 2011 12:26 Uhr
Die Stadt Las Vegas gilt als Mekka für Heiratswillige mit Hang zum Unkonventionellen. Doch zurzeit erlebt die so genannte "Sin City" eine Ehe-Krise. Im vergangenen Jahr haben sich dort 92.000 Paare das Ja-Wort gegeben - so wenige wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das spüren auch die regionalen Regierungen. Das Hochzeits-Business bescherte auch ihren Haushalten gute Einnahmen. Im Jahr 2004 seien es sieben Millionen Dollar gewesen - im vergangenen Jahr etwa ein Fünftel weniger. Der Verband der Hochzeitsplaner im Bundesstaat Nevada glaubt aber nicht, dass Las Vegas unpopulär werde. Er gibt vielmehr der gesamten wirtschaftlichen Lage der USA die Schuld. Außerdem würden generell immer weniger Menschen heiraten. Der Vorsitzende des Verbands sagte, die Ehe sei "out of fashion".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)