15. Februar 2011 13:54 Uhr

Katastrophenvorsorge durch gezielte Datensammlung

Katastrophenschützer sollen zu Katastrophenvorbeugern gemacht werden. Dazu haben sich das amerikanische Heimatschutzministerium und das deutsche Bundesforschungsministerium zusammengetan. Weil beide Staaten von Systemen wie Strom-, Verkehr- und Kommunikationsnetzen abhängig sind, wollen sie Störungen durch terroristische oder kriminelle Machenschaften und Naturkatastrophen möglichst verhindern. In einem großen Forschungsprojekt wollen sie sich deshalb mit dem Thema Visual Analytics beschäftigen. Der Ansatz kombiniert die automatische Datenanalyse durch Computer mit den Fähigkeiten des Menschen, nämlich schnell Muster oder Trends visuell zu erfassen. Das Ziel ist es, schon kleine Störungen in den Netzen schnell zu erkennen. Dadurch hoffen die Beteiligten, Probleme beheben zu können, ehe sie sich zu einer Katastrophe entwickeln.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)