15. Februar 2011 15:04 Uhr
Wenn ein neuer Film in den Kinos anläuft, dann stehen Herr Zander und Frau Weber ganz vorne in der Schlange. Denn laut einer US-Studie sind Menschen, deren Nachnamen am Ende des Alphabets stehen, besonders stark an neuen Sachen interessiert. Die Wissenschaftler von der Georgetown Universität haben sich Ankündigungen von Produkten angeschaut und untersucht, wie schnell Erwachsene darauf reagieren, es zum Beispiel kaufen. Dabei entdeckten sie einen Zusammenhang zum Nachnamen. Die Forscher glauben, das habe etwas mit Kindheitserfahrungen zu tun. Wer mit Nachnamen Wagner oder Zimmermann heiße, sei immer als Letzter an der Reihe gewesen. Das sei prägend. Als Erwachsene versuchten die Personen das umzukehren - nach dem Motto: Die Letzten werden die Ersten sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)