15. Februar 2011 13:54 Uhr
Wenn Menschen sich beobachtet fühlen, dann verhalten sie sich anders. Das müssen Soziologen stets beachten, wenn sie als Forschungsmethode die Beobachtung wählen. Ähnliches gilt aber offensichtlich auch für Tiere. Wie der britische Rundfunksender BBC berichtet, haben das Forscher herausgefunden, als sie das Verhalten von Präriehunden im Zoo untersuchten. Die Wissenschaftler von der Universität Washington in Saint Louis stellten fest: Wenn Zoo-Besucher stehen bleiben, fangen die Hunde an, stärker miteinander zu spielen und zu kuscheln. Das überraschte die Forscher. Sie hatten nach eigenen Angaben erwartet, dass die Tiere unter Beobachtung eher mehr kämpfen. Das sei aber nur bei den Welpen der Fall gewesen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)