16. Februar 2011 11:54 Uhr
Es läuft gut für Watson, den Super-Computer. Nach der zweiten Runde der Jeopardy-Quizshow führt er vor seinen beiden menschlichen Gegnern. Denn obwohl er es mit erfahrenen Jeopardy-Veteranen zu tun hat, war er schneller auf dem Buzzer und hatte mehr richtige Antworten parat. Am Ende der zweiten Runde führt der IBM-Superrechner mit knapp 36.000 Dollar, dahinter folgen mit weitem Abstand die beiden menschlichen Mitspieler mit 10.000 und knapp 5.000 Dollar. Für den Computer ist das Jeopardy-Spiel eine große Herausforderung. Zu Antworten muss er Fragen formulieren. Es geht also nicht einfach um schlichte Rechenaufgaben, sondern er muss in Sekundenschnelle Zusammenhänge enträtseln. Und genau das ist das Besondere an diesem Rechner, denn bisher war das mit künstlicher Intelligenz nicht machbar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)