16. Februar 2011 12:20 Uhr

Clinton plädiert für weltweit freies Internet

Wikileaks hat Hillary Clinton vorsichtig werden lassen. Noch vor einem Jahr trat die US-Außenministerin öffentlich beinahe uneingeschränkt für ein offenes und freies Internet ein. Jetzt aber, nachdem die Internet-Plattform Wikileaks geheime US-Depeschen veröffentlicht hat, betont sie gerne, dass auch Sicherheit ein hohes Gut sei. Zum Beispiel gestern bei ihrer zweiten Grundsatzrede zur Freiheit im Internet an der George Washington Universität. Die USA könnten weder für Sicherheit sorgen noch für die Menschenrechte eintreten, wenn sie jeden Schritt öffentlich machen müssten. Trotzdem betonte Clinton, ein offenes Internet führe zu einer starken Gesellschaft, und zum Glück sei es schwierig, Mauern, die das Internet blockieren sollten, aufrecht zu erhalten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)