16. Februar 2011 13:53 Uhr
Der Bundesnachrichtendienst BND will es ganz genau wissen. Und dabei geht es ausnahmsweise nicht um Terrorgefahr oder Staatsgeheimnisse fremder Länder, sondern um die Vergangenheit des BND selbst. Vier Jahre lang sollen vier Historiker in den BND-Archiven stöbern. Die Verträge über dieses Projekt wurden gestern in Berlin unterzeichnet. Die Historiker sollen vor allem die Zeit von 1946 und 1968 unter die Lupe nehmen. In dieser Zeit waren beim BND und seinem Vorläufer, der "Organisation Gehlen", noch sehr viele Mitarbeiter mit nationalsozialistischer Vergangenheit beschäftigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)