16. Februar 2011 15:23 Uhr
Heute morgen ist ein Castor-Transport mit Atommüll in Karlsruhe gestartet, mit Ziel Lubmin in Brandenburg. Es ist vorraussichtlich der letzte Castor aus Karlsruhe, denn die dortige Wiederaufbereitungsanlage wird geschlossen. Vor 40 Jahren war sie als technische Pilotanlage für die kommerzielle Wiederaufarbeitung von Atommüll im bayrischen Wackersdorf gebaut worden. Als diese Pläne 1989 endgültig scheiterten, machte auch die Forschung in Karlsruhe keinen Sinn mehr. Übrig blieben am Ende 60.000 Liter flüssiger Atommüll. Allein die Kosten für die Abwicklung der Anlage werden auf mehr als zwei Milliarden Euro geschätzt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)