18. Februar 2011 06:51 Uhr

Bundesregierung will Straße durch Serengeti verhindern

Seit langem warnen Umweltschützer vor Plänen der Regierung Tansanias, eine Straße durch die Serengeti zu bauen. Das könnte, so die Befürchtungen, die Wanderung von 1,3 Millionen Tieren in dem afrikanischen Nationalpark stören. Jetzt beteiligt sich auch die deutsche Regierung an der Diskussion. Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel sagte bei einem Besuch im Frankfurter Zoo, die Regierung sei bereit, eine Studie zu finanzieren, mit der Alternativen zu dem Straßenprojekt ausgelotet werden sollen. Außerdem werde Deutschland an einer internationalen Machbarkeitsstudie mitwirken und möglicherweise auch eine Alternativroute finanziell unterstützen. Über die Höhe der Summe machte Niebel keine Angaben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)