18. Februar 2011 09:51 Uhr
Für die Ölfirmen gab es nach der Katastrophe im Golf von Mexiko einiges aufzuarbeiten. Die US-Regierung hatte ihnen schärfere Sicherheitsbestimmungen auferlegt. Dazu gehört auch, dass sie mögliche neue Lecks in der Tiefe des Meeres schneller schließen müssen. Mehrere Konzerne haben sich deshalb zusammengetan. Sie stellten eine Notfalltechnik vor. Diese soll es nach ihren Angaben möglich machen, Lecks innerhalb von zwei bis drei Wochen zu schließen - und zwar bis zu einer Tiefe von knapp 2.500 Metern. Nach der Katastrophe an Bord der Ölplattform "Deepwater Horizon" hatte das mehrere Anläufe gebraucht. Nach drei Monaten konnte der Ölfluss gestoppt werden und erst zwei Monate später, also nach knapp fünf Monaten, konnte das Leck endgültig versiegelt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)