18. Februar 2011 09:51 Uhr
Energie zu speichern, ist teuer. Für zusätzliche Energiespeicher müssen einer Studie zufolge in Deutschland 25 bis 30 Milliarden Euro investiert werden. Weltweit sei sogar eine Summe von 280 Milliarden Euro notwendig. Das berichtet das "Handelsblatt" und verweist auf eine eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group. Neue Speicher seien erforderlich, um Schwankungen des Stromangebots durch den Ausbau von erneuerbaren Energien auszugleichen. Derzeit werden zu diesem Zweck vor allem Pumpspeicher-Kraftwerke genutzt. Dabei wird Wasser aus Tälern in höher gelegene Regionen gepumpt. Steigt die Nachfrage nach Elektrizität, wird das Wasser wieder abgelassen und dabei Strom produziert. Energieunternehmen arbeiten derzeit an neuen Speichermethoden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)