18. Februar 2011 11:51 Uhr
Aus aktuellem Anlass schauen wir im Lexikon heute den Begriff "summa cum laude" nach. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "mit höchstem Lob". Wenn eine wissenschaftliche Arbeit anhand der lateinischen Notenskala bewertet wird, ist das die beste Note, die man für seine Leistung bekommen kann. Übertragen auf das Schulnoten-System entspricht "summa cum laude" einer Eins. Es folgen die Bewertungen "magna cum laude", also "mit großem Lob". "Cum laude", "mit Lob". "Satis bene" für "befriedigend", "rite" für "ausreichend" und schließlich "insufficienter" für "ungenügend". Die lateinische Notenskala wird in Deutschland vor allem bei der Bewertung von Promotionen verwendet, also bei der Verleihung eines Doktorgrades. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat für seine Dissertation im Fach Jura ein "summa cum laude" bekommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)