21. Februar 2011 06:53 Uhr
Badende fühlen sich in flachem Wasser ja eigentlich sicherer. Zumindest, wenn es sich um Menschen handelt. Bei Walen ist das genau umgekehrt. Sie haben in flachem Wasser Orientierungsprobleme. So erklären sich neuseeländische Wissenschaftler jedenfalls, dass sich immer wieder Wale an die Küsten des Landes verirren. Erst am Wochenende hatten Wanderer 107 gestrandete Grindwale an einem abgelegenen Küstenstreifen von Stewart Island entdeckt. Die meisten von ihren waren bereits tot. Ein Grund für das häufige Verirren der Wale könnte den Wissenschaftlern zufolge auch sein, dass sich ein krankes Tier auf dem Weg zum Strand als eine Art Leitwal entwickelt, dem die anderen dann folgen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)