22. Februar 2011 09:22 Uhr
Die Lausitz steht für Braunkohle. Spuren von Gletschern vermutet man eher in Skandinavien oder in den Alpen. Dabei ist das Lausitzer Revier im süd-östlichen Brandenburg besonders reich an Findlingen. Diese riesigen Steine sind Zeuge der letzten Eiszeit, die vor circa 10.000 Jahren zuende ging. Durch Gletscher wurden sie in ihre heutige Lage verdriftet. Etwa 60.000 solcher Findlinge wurden in dem Gebiet an der polnischen Grenze beim Braunkohleabbau gefunden. Sie sollen nun zusammengetragen und zu einem Labyrinth aufgebaut werden. 2013 soll die Touristenattraktion fertig sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)