22. Februar 2011 15:21 Uhr

Hintergrund: Skalen zur Messung der Stärke von Erdbeben

Aus Anlass des Erdbebens in Neuseelands werfen wir einen Blick auf die Methoden, mit denen man die Magnitude, d.h. Stärke von Beben bestimmen kann. Am bekanntesten ist die Richterskala, die in den 1930er Jahren entwickelt wurde. Sie beruht auf objektiven physikalischen Messungen der Erdbeben-Wellen. Dazu werden so genannte Seismographen verwendet. Die Richterskala ist prinzipiell nach oben offen - es wurden aber noch keine Beben mit einer Stärke größer als 9,5 registriert. Zuvor, als es noch keine Messgeräte gab, wurden Skalen verwendet, die die beobachteten Schäden von Erdbeben beschrieben. Ein Beispiel dafür ist die Mercalli-Skala mit ihren Weiterentwicklungen. Die heutige Version hat zwölf Stufen - von "unmerklich" über "zerstörend" bis zur "großen Katastrophe".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)